Gastsystem unter xen

#1
Hi,

bin wieder an meinem xen-Projekt ...

Also xen läuft bereits super unter lenny (mit irgend einme HowTo von hier)

Nun brauche ich nur noch andere Gastsystem wie z.B. SUSE oder Fedorra

Gibt es irgendwo noch ein HowTo (oder einen Schnipsel den ich als Anhaltspunkt verwenden kann) hier, wie ich ein (fremdes) Gastsystem installiere.

Besten Dank
lg loisl
 
#3
Ja, das ist eine schöne kurze Anleitung ...

Dann habe ich gleich das nächste Problem, wo ich schon mal gestanden habe:

domU: Verwendung eines per "dd" erstellten ISO-Abbildes

Hier gehen wir davon aus, dass Sie von einem bereits vollständig installierten und von Xen unterstütztem System per "dd" ein ISO Abbild erstellt oder Sie ein bereits vorbereitetes Abbild von Jailtime heruntergeladen haben. Dieses kann mit Xen als DomU gebootet werden.
Jailtime gibts ja nicht mehr so richtig!
... woher bekommt mas sonst noch ISO-Abbilder ausser von stacklet.com

Vielen Dank und liebe Grüsse
loisl
 
#5
Hi Till,
ganz so einfach ist das dann auch nicht.
Windows wir Hardwarevirtualisiert, Linux paravirtualisiert. Ein solcher HVM Gast ist damit langsamer, als eine paravirtualisierte Installation.


Habe da noch eine etwas ältere Anleitung gefunden Etch+OpenSUSE10
http://www.pug.org/mediawiki/index.php/Xen-Installation-Seite-3

Einfache Methode

Für die Installation eines SLES / OpenSUSE Rechners unter einem Debian Host, sind zahlreiche und fingerbrechende Kommandos nötig, da es nicht ganz einfach ist, ein SUSE System per yum zu installieren. Der Grund liegt vor allem in der fehlenden Yum Konfiguration, und dem Wissen, welche Pakete denn nun wirklich wichtig sind.

Daher gibt es eine einfache, aber effektive Methode, diesem Problem aus dem Weg zu gehen: Suse sich selbst in ein Verzeichnis installieren lassen. Dies bedeutet, es muss ein bereits laufendes SUSE vorhanden sein. Dies kann entweder in Form einer Live CD/DVD-Rom sein, oder eben einem bereits installiertem System (z.B. innerhalb von Vmware Player). Danach kann man über Software|Installation in ein Verzeichnis ein Verzeichnis angeben und wählt zum Schluß nur noch die Pakete aus, welche gewünscht werden. Es empfiehlt sich hier X, Gnome etc. zu deaktivieren. Das Image schlägt dann nur mit rund 600MB (gepackt ~200MB) zu Buche. Den Haken "SuSEconfig und Yast ausführen beim ersten Start" sollte unbedingt angehakt werden, welches dann die ersten Standardparameter abfragt.

Danach kann man das Image unter jedem Wirt entpacken, sei es in einem Dateiimage welches per Loop gemountet wurde, oder auf einem anderen Datenträger.

Danach gibt es nur noch wenig innerhalb des fast fertigen SuSE Systems zu tun:..........
Es kann doch nicht wirklich möglich sein, dass keiner unter einer lenny dom0 ein anderes Linux als Gast laufen hat, auch wenn Debian nun mal wirklich gut ist!

liebe Grüsse
loisl
 

Till

Administrator
#6
Warum hast Du denn XEN genommen? Ist doch ein Auslaufmodell und wird je nach Einsatzzweck durch KVM für Desktopsysteme bzw. OpenVZ für Serversysteme ersetzt. Wenn Du eine paravirtualisierung für Server suchst, dann nimm lieber openvz. Ist schneller als Xen und resourcensparender und es gibt jede Menge Linux images dafür. Wir haben bei uns xen vor einem Jahr rausgeworfen und die Systeme laufen seit dem deutlich stabiler und performanter.
 
#7
warum XEN: weil ich hochverfügbarkeit mit mehrere Clusterserver und 2 SAN verbinden möchte (DRDB, ISCSI, Hardbeat) .... dazu habe ich ein HowTo (mehr oder weniger)





Ja, XEN ist ein Auslaufmodell und es verschwindet aus immer mehr distris und die zu findenden Artikel sind meisst alle älter!

Wie schaut es denn mit HOCHVERFÜGBARKEIT aus, so was mit OpenVZ aus ... hat so was schon jemand realisiert???
 

Till

Administrator
#8
Mit openvz sollte das auch gehen, vermutlich sogar noch einfacher da eine openvz VM nur ein Verzeichnis ist und keine (große) image Datei. Die von Dir beschrieben Hochverfügbarkeit basiert ja hauptsächlich darauf dass Du einen hochverfügbaren Speicherplatz für die VM schaffst, so dass Du sie auf jedem Node des Clusters sofort wieder starten kannst und sie die IP "mitnimmt", das sollte mit OpenVZ genauso funktionieren.

Ich denke es gibt da sogar vielleicht einen noch einfacher zu konfigurierenden Ansatz (hab ich noch nicht getestet, müsste aber gehen).

1) Du baust Dir ein SAN mittels Glusterfs. z.B. so: http://www.howtoforge.com/high-availability-storage-cluster-with-glusterfs-on-ubuntu
2) Du mountest dieses SAN Laufwerk auf allen Servern unter /var/lib/vz, dort liegen die openvz vm's. ggf. ein zweites share für das Konfigverzeichnis unter /etc falls Du das nicht per Scripten syncst.
3) Du kannst jetzt jede vm auf jedem auf einem beliebigen Node des Clusters starten, die Vm's beliebig zwischen den nodes migrieren indem Du sie auf einen node stoppst und auf einem anderen node startest (z.B. per script für maintenance, bei zu hoher Last etc. oder bei Ausfall eines nodes).

Für solch ein setup brauchst Du keine highend Hardware oder Festplatten, das storage Array kann mitwachsen und bei openvz iste ien VM imemr nur exakt so groß wie die darin liegenden Daten. Du brauchst also keine Image Datein die Platz verschwenden und um eine VM zu vergrößern änderst Du lediglich die quota Zeile in der Konfigurationsdatei. Es wird kein anpassen des Dateisystems benötigt.
 
#9
Hi Till,

habe mir erade mal etwas intesiever
http://www.howtoforge.com/high-availability-storage-with-glusterfs-on-debian-lenny-automatic-file-replication-across-two-storage-servers

angesehen und wollte mal einen Test aufbauen!

Nun stehe ich gelich zu Anfang vor dem Probem:
Wie soll denn die Festplatte vom Grundsystem Partitioniert sein???

Habe 9.0TB an LSI 9750-8i (also 8x 1,5TB an hardware-Raid6)
250MB /boot
350MB /
8GB Swap
400MB /tmp
5GB /usr
5GB /home
REST /var ??????
oder unpartitioniert
oder REST /data

liebe Grüsse
loisl
 
Zuletzt bearbeitet:

Till

Administrator
#10
Ich denke die Partitionierung ist nicht so wichtig für dieses Setup, da Du ja die Glusterfs Shares auf jeder beliebigen partition anlegen kannst, es hndelt sich dabei um ein ganz normales Verzeichnis. Eine interessante Möglichkeit ist für die freigegebenen Shares eine komplett eigene Partition zu erstellen, z.B. /data oder so und dann dort die Shares anlegen. Dann kann Dein Grundsystem nie voll laufen. Ich weiß jetzt nicht wie die Pfade im Tutorial sind, die müsstest Du dann ggf. anpassen.
 
#11
Die Antwort ist zwar etwas hinterher ;-) aber vielleicht ja trotzdem für den einen oder anderen hilfreich.

XEN unterstützt die Installation von frischen Systemen auch so...

##
#
# Installation method.
#
# There are four distinct methods which you may to install a new copy
# of Linux to use in your Xen guest domain:
#
# - Installation via the debootstrap command.
# - Installation via the rpmstrap command.
# - Installation via the rinse command.
# - Installation by copying a directory containing a previous installation.
# - Installation by untarring a previously archived image.
#
# NOTE That if you use the "untar", or "copy" options you should ensure
# that the image you're left with matches the 'dist' setting later in
# this file.
#
#
##
#
#
# install-method = [ debootstrap | rinse | rpmstrap | copy | tar ]
#
#
install-method = debootstrap

Somit ist das gar nicht mehr so umständlich und mehr oder minder automatisch.

Die Image-Dateien von XEN wachsen auch dynamisch. Selbst wenn man z.B. bei einen ls 5 GB sieht, so werden die doch erst dann wirklich genutzt, wenn Sie auch mit Daten gefüllt sind.
Image-Dateien von XEN lassen sich mittels dd auch ohne FS-Umwandlung bzw. -Anpassung vergößern und sogar verkleinern (wenn sich nicht komplett gefüllt sind).
 

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