[ISPC3] Überlegungen für 3.0.4 (mit VMs)

Dieses Thema im Forum "Installation und Konfiguration" wurde erstellt von Quest, 12. Jan. 2011.

  1. Quest

    Quest Member

    Hallo zusammen.

    Da die von mir ja schon heiß erwartete Version 3.0.4 virtuelle Maschinen unterstützen wird plane ich mit Erscheinen dieser Version einen neuen Server aufzusetzen und dort die virtuellen Maschinen gleich zu nutzen.
    Aber erst mal bleibt die Frage, ob diese Struktur überhaupt sinnvoll / mit 3.0.4 realisierbar ist.

    Ziel ist folgende Struktur (ISPC3 auf allen Maschinen installiert):
    Physikalische Maschine: Bietet nur VMs
    VM1: DNS + Control Panel
    VM2: DNS + alle übrigen Services

    Erreichen möchte ich das wie folgt:
    Installation von ISPC auf der physikalischen Maschine
    Aufsetzen der beiden VMs und installation von ISPC darauf
    Umzug des Control Panels auf VM1 (ist das möglich? auch wenns evtl. komplizierter wird?)

    Der Sinn dahinter ist, dass die echte physikalische Maschine so wenig wie möglich offene Ports hat über die sie angreifbar wäre. Das gleiche gilt für die Maschine mit dem Control Panel.
    Außerdem wäre diese Struktur ja beliebig um weitere VMs auch auf weiteren Hardware-Servern erweiterbar und - falls der Ausgangsserver eines Tages abgeschaltet wird - kann die VM mit dem Control Panel ohne großen Aufwand auf einen anderen Server übertragen werden.
     
  2. Germanius

    Germanius New Member

    Du könntest auch auf dem physikalischen Server Debian min installieren und dann manuell eine VM aufsetzen und dort Ispconfig installieren. Wäre vllt. einfacher?
     
  3. stefanw

    stefanw New Member

    Hast Du Dir schon mal Proxmox angesehen?
     
  4. Quest

    Quest Member

    Natürlich wäre das einfacher. Allerdings müsste ich es dann auf jeden Fall so installieren, dass ich dann im nachhinein trotzdem ISPC darauf installieren kann und sich die VM-Verwaltung nicht mit den bereits vorhandenen ISPC-VMs in die Quere kommt.
    Meinen Kunden will ich schließlich auch VMs anbieten. Sorry, hatte ich vergessen zu erwähnen.
    In diesem Zuge fällt dann auch leider Proxmox raus, da die dort erstellten VMs afaik nicht mit ISPC verwaltet werden können.
     
  5. Till

    Till Administrator

    Ich würde Dir folgendes raten:

    1) Debian minimal setup auf der physikalischem mschine installieren und dann openvz installieren:

    http://www.howtoforge.com/installing-and-using-openvz-on-debian-lenny-amd64

    eine VM ist mit wenigen Kommandozeilen Befehlen erstellt. Auf dem physischen System würde ich wirklich nur ssh + fail2ban laufen lassen.

    2) dann erstellst Du VM's für die verschiedenen Dienste. Wenn Du ein größeres setup planst, würde ich so anfangen:

    1) eine VM für controlpanel (master)
    2) eine VM für mail
    3) eine VM für web + DB
    4) eine oder 2 VM für DNS.

    ISPConfig kann zur zeit ja noch keine VM's managen, daher ist es am besten wenn Du die VM's manuell anlegst. Denn dann sind die chancen am besten, sie später integrieren zu können. Später würde mann dann ggf. eine ispconfig slave Instanz (also nicht das controlpanel selbst) auf dem physischen Server installieren, welche die VM's managt.
     
  6. Quest

    Quest Member

    Danke für deine Tipps.
    Wenn sich vorhandene openVZ-VMs später leicht integrieren lassen sollen, dann ist das vermutlich der beste Weg.

    Ich wollte nur mal weitere Meinungen zu meinen Gedanken einholen. Diese Pläne spuken schon länger in meinem Kopf herum.
    Dringend ist das neue Setup für mich noch nicht. Ich wollte lieber noch die 3.0.4 und Debian Squeeze abwarten und damit dann den neuen Server aufsetzen.
    Wenn sich allerdings vorhandene VMs später integrieren lassen werde ich wohl doch anfangen, sobald Squeeze stable ist ;)
     
  7. Till

    Till Administrator

    Bei openvz gibt es ja die möglichkeit, eine komplette vm mit vzdump zu sichern. Du kannst später also die vm einfach sichern, mit ispconfig einen neue erstellen und dann mit vzdump die bestehenden vm inhalte zurücksichern.
     

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