ISPConfig3 mit externen PowerDNS nutzen?

Till

Administrator
#2
Wenn sie bereits installiert sind und dns zonen enthalten, dann garnicht. denn ISPConfig würde die dort liegenden Zonen nicht einlesen, da sie nicht in der ispconfig datenbank vorliegen.
 
#3
Hey,

und welche Möglichkeiten hat man nun?

hier bei fällt mir gerade auf, das das DNS-Template nicht richtig funktioniert.

Ich habe das Default-Tempalte wie folgt geändert:
Code:
[ZONE]
origin={DOMAIN}.
ns={NS1}.
mbox={EMAIL}.
refresh=7200
retry=540
expire=604800
minimum=86400
ttl=600

[DNS_RECORDS]
A|{DOMAIN}.|{IP}|0|600
A|www|{IP}|0|600
A|mail|{IP}|0|600
NS|{DOMAIN}.|{NS1}.|0|600
NS|{DOMAIN}.|{NS2}.|0|600
NS|{DOMAIN}.|{NS3}.|0|600
MX|{DOMAIN}.|mail.{DOMAIN}.|10|600
habe dann mal versuchsweise eine Domain mit diesem Template angelegt, doch der dritte Nameserver wird dann nicht als Feld angezeigt, so das dort dann kein Eintrag gemacht werden konnte. Ist das ein Bug?
 

Till

Administrator
#4
Das ist kein Bug, Du verwendest einen nicht existierenden Platzhalter {NS3}. Es gibt aber nur 2 NS Felder im Whizard.

Die NS Fel.er nimmt man an sich nur, wenn man den Kunden erlaubt beliebige externe NS Servernamen zu verwenden. Wenn man selbst mehrer NS Server betreibt, schaltet man die NS Felder ja ab und legt die NS Server im Template fest:

NS|{DOMAIN}.|ns1.mycompany.tld.|0|600
NS|{DOMAIN}.|ns2.mycompany.tld.|0|600
NS|{DOMAIN}.|ns3.mycompany.tld.|0|600
 
#5
die DNS-Server laufen aber unter verschiedene Namen, Beispiel:
für Projekt a lauten Sie ns[1|2|3].expamle1.tld
für Projekt b lauten Sie ns[1|2|3].1expamle.tld
für Projekt c lauten Sie ns[1|2|3].exp1amle.tld

Jedes Projekt hat seine eigene Nameserver, somit wäre es gut, wenn der Whizard das Template richtig parsen würde.
 

Till

Administrator
#6
Jedes Projekt hat seine eigene Nameserver, somit wäre es gut, wenn der Whizard das Template richtig parsen würde.
Das template wird doch richtig geparsed. Wenn Du aber irgendwelche unbekannten Platzhalter für noch nicht existierende Felder ins Template einfügst, mit was soll er da wohl rein parsen.

Aus dem ISPConfig Handbuch, Seite 193:

"The following placeholders are available in a template and will be replaced with the value of the corresponding field in the DNS Wizard: {DOMAIN}, {IP}, {NS1}, {NS2}, and {EMAIL}."
 
Zuletzt bearbeitet:

Till

Administrator
#7
die DNS-Server laufen aber unter verschiedene Namen, Beispiel:
für Projekt a lauten Sie ns[1|2|3].expamle1.tld
für Projekt b lauten Sie ns[1|2|3].1expamle.tld
für Projekt c lauten Sie ns[1|2|3].exp1amle.tld
Dann kannst Du z.B. sowas machen:

NS|{DOMAIN}.|ns1.{DOMAIN}.|0|600
NS|{DOMAIN}.|ns2.{DOMAIN}.|0|600
NS|{DOMAIN}.|ns3.{DOMAIN}.|0|600

Oder Du legst mehrere templates an, wenn du verschiedenen dns server z.B. je nach registrar verwendest.
 

Till

Administrator
#9
Normalerweise verwendet ISPConfig Bind, denn um die Replikation zwischen den dns servern etc. kümmert sich ispconfig und schreibt dann auf den einzelnen Servern Bind config Dateien d.H. eine bind mysql anbindung ist nicht notwendig und die Ausfallsicherheit (kein single point of failure) ist auch gegeben. In dem Powerdns Adapter von ISPConfig sind derzeit keine Bugs offen derzeit, aber er wird so selten verwendet dass es durchaus sein kann dass etwas nicht geht und es bis jetzt niemand bemerkt hat, müsstest Du mal ausprobieren. Auf jeden Fall muss er manuell installiert werden, steht im Powerdns plugin drin. Ich würde Dir aber eher zu Bind raten, der wird fast ausschließlich verwendet und ist gut getested auf Produktivsystemen mit vielen tausend Zonen.
 
#10
Ein Umstieg auf Bind ist leider aus anderen Gründen nicht möglich, da alles auf PowerDNS aufsetzt (DynDNS, sowie Masken zum Ändern/Anlegen von Zonen bei Domainbestellungen usw.).

Sprich, wenn ich ISPConfig3 auf einem PowerDNS nameserver installiere, erkennt er dann diesen und kann die Tabellen/Daten übernehmen?
 

Till

Administrator
#11
Ein Umstieg auf Bind ist leider aus anderen Gründen nicht möglich, da alles auf PowerDNS aufsetzt (DynDNS, sowie Masken zum Ändern/Anlegen von Zonen bei Domainbestellungen usw.).
Das macht man ja in ispconfig per remote api. Denn ein direktes rumpfuschen in der mysql DB führt zu inkonsistenzen, wenn die Änderungen nicht korrekt als Config Transaktionen in sys_datalog hinterlegt werden.

Sprich, wenn ich ISPConfig3 auf einem PowerDNS nameserver installiere, erkennt er dann diesen und kann die Tabellen/Daten übernehmen?
Nein. Powerdns ist ein config endpoint, d.H. es wird eine leere Powerdns Datenbank vorausgesetzt die ispconfig dann füllt und managed. Auf die Powerdns DB darf nach Anbindung an ISPConfig nicht mehr schreibend durch andere config Tools zugegriffen werden, denn sonst sind die Daten in powerdns und ispconfig inkonsistent.
 

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