OpenVZ nachträglich installieren?

#1
Hallo zusammen,

laut https://www.howtoforge.de/anleitung...erwaltung-von-vms-mit-ispconfig-3-debian-6-0/ - welches wohl auch das aktuellste HowTo ist, wird zu Beginn als erstes OpenVZ installiert und erst dann ISPConfig.
In diversen neueren Foren-Eintrögen wird auf ProxMox oder OpenVZ hingewiesen, aber das ISPConfig dann erst in einer (der 1.) VMs installiert - nun meine Frage:

Ich habe ein Prdouktivsystem mit Debian 8.11 (Jessy) und ISPConfig 3.1.12.

Das nutzen von ProxMox fällt wohl aus, da ich den Produktivserver nicht platt machen kann. Der letzte Umzug auf neue Hardware war 2017 und trotz Umzugstool hat es mich dutzende Tage und graue Haare gekostet, bis alle Kunden wieder "normal" arbeiten konnten, da dank IP-Wechsel, Wechsel des Emaildienstes etc. leider nicht alles o glatt lief.

Läuft OpenVZ7 oder welche Version wird unterstützt/empfohlen?

Kann man OpenVZ auch nachträglich auf dem Produktivsystem installieren - falls ja - was gilt es dabei zu beachten?
Gibt es eventuell jemanden der genau das bereits getan hat und mir die Schritte nennen kann?

Ziel soll es sein für mehrere Kunden Virtuelle Server bereitzustellen. 4 weitere IP-Adressen sind im Hetzner-Paket mit gekauft/gemietet worden.

Oberste Prio: möglichst wenig Ausfallzeit des Servers.

Vielen Dank und viele Grüsse
xxfog
 

Till

Administrator
#3
Würde ich nicht machen und zwar aus folgenden Gründen:

Das Modul ist für das 'klassische' OpenVZ, also das, was noch einen eigenen Kernel hatte sprich vor OpenVZ 7. OpenVZ 7 ist im Grunde nur noch ein script set rund um KVM, soweit ich weiß. Da aber das klassische OpenVZ eingestellt wurde und deren Kernel inzwischen so alt sind dass kein systemd drauf läuft, würde ich es nicht mehr einsetzen.

Wenn es nur um 4 zusätzliche VM auf einem bestehenden Server geht dann würde ich ggf. die VM einfach auf der Shell anlegen mit KVM oder LXC. bei KVM iste die Abschottung zum OS besser, da voll virtualisiert und es geht Quoat in websites, LXC ist 'leichtgewichtiger' und möglicherweise etwas schneller, da sich dort der gast mit dem Host den Kernel teilt.
 

Till

Administrator
#4
Ich habe derzeit selbst noch einige Server auf OpenVZ virtualisiert, werde aber demnächst anfangen sie auf KVM umzuziehen. Nebenbei teste ich auch die Cloud von hetzner, have jetzt mal deren kleinste VM für einen secondary DNS aufgesetzt, gefällt mir an sich ganz gut von der bedienung. Ist im Grunde auch nur eine KVM VM, nur dass sich halt Hetzner um den Host kümmert. Ob ich das für Webserver mache weiß ich aber noch nicht da man keinen Einfluss auf die Performance und 'Mitbewohner' auf dem Host hat, da bleibe ich wohl bei eigenen Host Servern auf denen ich VM laufen lasse. Wenn ich die Zeit dafür finde würde ich auch gern ein neues VM Modul für ISPConfig bauen, dann aber auf KVM Basis, weiß nur noch nicht wann ich dafür mal Zeit habe.
 
#6
Wenn ich die Zeit dafür finde würde ich auch gern ein neues VM Modul für ISPConfig bauen, dann aber auf KVM Basis, weiß nur noch nicht wann ich dafür mal Zeit habe.
Das heist, wenn ich die KVM Methode wähle und du das Modul irgendwann erstellt hast, kann ich die angelegten VMs und zukünftige auch wieder über ISPConfig verwalten?
Oder sollte man dann besser bis zur Fertigstellung des Moduls warten und direkt darin alles anlegen?

Und KVM nachträglich installieren sollte problemlos möglich sein odeR?
 

Till

Administrator
#7
Das heist, wenn ich die KVM Methode wähle und du das Modul irgendwann erstellt hast, kann ich die angelegten VMs und zukünftige auch wieder über ISPConfig verwalten?
Kann ich noch nicht sagen.

Oder sollte man dann besser bis zur Fertigstellung des Moduls warten und direkt darin alles anlegen?
Würde ich nicht.

Und KVM nachträglich installieren sollte problemlos möglich sein odeR?
Denke schon.
 

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