Virtualisierung

#1
Hallo zusammen,
Auf leistungsstärkeren Servern steht doch eigentlich nichts dagegen neben normalem Webseitenhosting auch vServer anzubieten.
Auf meinem Server habe ich bereits KVM mit libvirt am laufen und bin damit vollauf zufrieden.
Vorteil von libvirt: Die KVM-Guests lassen sich vollständig über XML-Files konfigurieren

Jetzt fände ich es super, wenn ich die Hosts meiner User auch noch über das selbe Interface verwalten könnte, über das ich auch alles andere verwalte: ISP3

Es müssten Dinge konfiguriert werden wie:
- IP-Adresse, an die die Bridge des Hosts gebunden wird (für direkte Verbindung zum Internet) [optional]
- VNC Konsole intern/public (lauscht VNC nur intern, dann kann man nur über tools wie virt-manager von außen darauf zugreifen)
- Port der VNC-Konsole (evtl. einfach Port=ID des Hosts)
Möglicherweise noch mehr, aber das wärs, was mir jetzt spontan einfällt.

Standardmäßig würde ich allen Hosts eines Users eine Grafikkarte in einem eigenen vLan eintragen, ohne Verbindung nach außen.
Verbindung nach außen bekommt ein Host, wenn er eine IP-Adresse eingetragen bekommt über eine zweite Netzwerkkarte.

Was meint ihr zu dieser Idee?

Da ich persönlich in der Modulstruktur von ISP3 bisher nicht so ganz durchblicke muss ich mich mit dieser Idee leider wieder an die etwas erfahreneren Entwickler von ISP wenden.
 

planet_fox

Super-Moderator
#2
Ja vserver verbreiten sich ganz gut. Jedoch habe ich selbst noch nicht die erfahrung damit. Mich würde mal Kvm intreressieren. Ein Freund von mir ist am Samstag beim Linuxtag dort da und hält einen Vortrag. Wenn du soweit mit KVM dich auskennst wer es schön wenn du mal ein howto dazu schreiben könntest. Das würde mich freuen .

Zu ISP3 und verwaltung von vservern, kann ich nur wenig sagen. aber ich glaube da kommt noch was aber man kann nicht sagen für was und wann.
es gibt schon was wo noch nicht ganz durch blicke auf applianceforge .

Aber wie gesagt ich weiß es nicht genau,
 
#3
Alles was ich dazu weiß hab ich aus dem KVM on Debian Lenny HowTo auf howtoforge.com und aus der Doku von libvirt.com.
Ist eigentlich ganz ausführlich ;)
 

Till

Administrator
#4
Virtualisierung ist bereits eingeplant, daher gibt es ja auch schon die checkbox dafür bei den Server settings. Ich werde aber als erstes wohl openvz implementieren da es sich besonders gut für den Hosting Bereich eignet.
 
#6
hmm, dann werd ich wohl Virtualisierung im Moment noch nicht angehen und lieber den Server dann wenn es soweit ist auf openVZ umbauen. Denn ich denk mal parallel auf dem selben Host werden sich KVM und openVZ wahrscheinlich nicht so gut vertragen, oder?
Auf jeden Fall klasse, dass du so was schon eingeplant hast. Damit dürfte ISP3 dann den kommerziellen Hosting-Lösungen ein ganzes Stück voraus sein.
 
#9
Danke für den Tipp, werd ich mir merken.
Das Problem ist atm. allerdings, dass ich nur 1 Server im Rechenzentrum habe, und der läuft produktiv mit ISP3. Ich kann ihn also nicht einfach platt machen und mit Proxmox installieren ;)
Zudem wüsste ich nicht, wie ich das bei Hetzner machen sollte. Es ist ein gemieteter Server, kein eigener. Ich kann ihn nur per Robot installieren und der wirft einfach vorgefertigte Images drauf. Proxmox bietet Hetzner da leider nicht an...
 

Till

Administrator
#10
Zudem wüsste ich nicht, wie ich das bei Hetzner machen sollte. Es ist ein gemieteter Server, kein eigener. Ich kann ihn nur per Robot installieren und der wirft einfach vorgefertigte Images drauf. Proxmox bietet Hetzner da leider nicht an...
Deshalb halte ich auch nicht so viel von diesen Bundles die Ihr eigenes BS mitbringen. Du kannst OpenVZ auch ganz einfach von der Shell aus benutzen und die Installation auf Debian ist sehr einfach, setze es auch auf meinem Hetzner Server ein. Falko hat dazu ein paar nette Howtos auf howtoforge.com geschrieben.
 
#11
Ja, nach einem dieser Howtos hab ich auf meinem Lenny KVM aufgesetzt.
Ist Falko in diesem Forum auch unterwegs? Sonst werd ich mich mal an das englische wenden.
Wenn möglich möchte ich um openVZ zu installieren nicht KVM wieder runter schmeißen müssen.

Ist eben alles in allem die Frage:
Wie vertragen sich openVZ und KVM parallel (zur Not kann ich KVM ja wieder runterschmeißen)?
Und viel wichtiger:
Wie vertragen sich die anderen Serverdienste mit dem für openVZ nötigen Kernel?
Wenn ich das richtig gesehen habe gibts da ja nicht ein Kernelmodul, das ich nachladen kann wie ich es für KVM getan hab, ich muss einen openVZ-Kernel einsetzen.
Da ist ja dann doch die Gefahr, dass nach dem Kernelwechsel der eine oder andere Dienst nicht mehr sauber läuft, oder?
 
#13
Die VM läuft also?
Nach der Installation kommt der Reboot den er nicht macht, sondern die VM statt dessen abschaltet.
Das ist normal. Warum der virt-manager abschmiert kann ich dir auch nicht sagen. Eigentlich solltest du die VM einfach über den virt-manager oder auf dem host in der Konsole mit der virsh-Konsole wieder starten können.
Beschreibungen dazu sind auf howtoforge.com einige.
 
#16
Virtualisierung ist bereits eingeplant, daher gibt es ja auch schon die checkbox dafür bei den Server settings. Ich werde aber als erstes wohl openvz implementieren da es sich besonders gut für den Hosting Bereich eignet.
Ich finde OpenVZ gut. Habe mit KVM sehr schlechte erfahrungen gemacht. Gerade die Virtualisierung des Netzwerks per VirtIO und die Festplattenvirtualisierung per VirtIO ist nicht sehr stabil. Aber gut das muss jeder selber entscheiden aber mich freut der OpenVZ support wenn er denn kommt.
 

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