vServer auf Basis von Xen

Till

Administrator
#2
Generell ist es geplant auch noch weitere Virtualisierungen zu untertützen. Xen ist halt arg langsam, egal welcher Mode, wenn man es mit OpenVZ vergleicht. Faktor 10 ist keine Seltenheit, lass mal einen mysql benchmark mit großen Datenbanken und große CMS Systeme auf xen openvz und native laufen, Du wirst Dich wundern wie langsam xen ist. Openvz und native geben sich fast nichts.
 

Till

Administrator
#4
Xen ist auch ok, wenn es entweder auf Performance nicht ankommt oder Geld keine Rolle spielt, so dass man den Performanceverlust durch eine vielfach schneller Hardware ausgleichen kann. Hast Du denn mal Xen gebenchmarkt mit einer "echten" website, also ein par GB MySQL Daten plus eine Seite mit ein paar hundert MB an kleinen PHP / html Dateien mit hunderten gleichzetigen Requests) und dem mal eine Leichte Virtualisierung wie OpenVZ gegenübergestellt, die für Hosting Server entwickelt wurde?
 
#5
Mit XEN Cluster ist schon seit Jahren, wie gesagt ohne Problem und ohne Leistungseinbussen.

Wäre XEN so schlecht wie du sagst, würde ich dies seit Jahren sicherlich nicht einsetzten. Auf den XEN-vServer laufen auch sehr große Seiten und dies ohne Probleme.
 

nowayback

Well-Known Member
#6
Ich selbst setze auch hauptsächlich auf xen. Till meint, das die performance von xen im vergleich zu openvz schlechter ist. Dem ist auch definitiv so. Jedoch ist es bei weitem nicht so schlimm wie einige glauben. Für mich überwiegen die Vorteile von Xen und nicht die Nachteile gegenüber OpenVZ

Zu deinem Vorschlag: Ich finde es persönlich unnötig, aber wenn du es brauchst und einsetzen willst, kannst du ja Till und Co. unter die Arme greifen :)

Grüße
nwb
 
#7
Modus

hi,

ich habe auch Xen im Einsatz. Schon seit 2.07 :) Ich frage mich, woher die Aussage kommt, dass die Xen Performance so schlecht sein soll. Es stellt sich mir die Frage, wie Xen betrieben wird, bzw. die VM, ob als HVM, oder paravirtualisiert. Im HVM Modus kann ich es nachvollziehen, was auch logisch ist, da fast alles emuliert wird (wenn man die passenden Treiber nicht installiert, bzw. ein wenig mehr Overhead ist da auch so noch vorhanden), wenn aber die VM paravirtualisiert läuft, dann dürfte die Performance an OpenVZ herankommen.
 

nowayback

Well-Known Member
#8
hi,

ich habe auch Xen im Einsatz. Schon seit 2.07 :) Ich frage mich, woher die Aussage kommt, dass die Xen Performance so schlecht sein soll. Es stellt sich mir die Frage, wie Xen betrieben wird, bzw. die VM, ob als HVM, oder paravirtualisiert. Im HVM Modus kann ich es nachvollziehen, was auch logisch ist, da fast alles emuliert wird (wenn man die passenden Treiber nicht installiert, bzw. ein wenig mehr Overhead ist da auch so noch vorhanden), wenn aber die VM paravirtualisiert läuft, dann dürfte die Performance an OpenVZ herankommen.
Theorie und Praxis sind leider 2 unterschiedliche Dinge, deswegen kann ich dir nur den Tipp geben, es einfach zu testen.
Ich setze selbst auch Xen ein, weil es mir mehr Vorteile bringt als OpenVZ, aber es ist definitiv langsamer auch bei Paravirtualisierung - die ich als Vergleich einfach mal vorausgesetzt hatte.

Code:
[    0.000000] Booting paravirtualized kernel on Xen
:D

Grüße
nwb
 

nowayback

Well-Known Member
#9
Ich kram den Thread mal wieder vor weil es gerade so schön passt.

IBM hat die Performance von VM's und Containern getestet.

Resultat: Container gewinnt im Vergleich immer auch wenn VMs deutlich besser geworden sind.

Quelle: http://domino.research.ibm.com/library/cyberdig.nsf/papers/0929052195DD819C85257D2300681E7B/$File/rc25482.pdf

Grüße
nwb
 

Till

Administrator
#10
Danke für den Link! Das bestätigt meine Erfahrungen die ich bislang gemacht habe.

Aus Programmierersicht kann ich mir auch nichts anderes vorstellen, denn der Overhead, also die menge an Instruktionen die durch den Prozessor gejagt werden, muss meines Erachtens bei einer Virtualisierung per VM immer viel größer sein als bei einem Container und das muss sich auch in der Performance wieder spiegeln, sobald ein System wirklich genutzt, also ausgelastet wird.

Docker sieht übrigens echt nett aus, da bin ich am überlegen ob ich das nicht auch mal in iSPConfig mit aufnehme. Leider kann Docker genauso wie das zugrundeliegende LXC noch kein Quoat in Containern. da würde also die Webspace Begrenzung flach fallen.
 

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