Linux Finger Befehl Tutorial für Anfänger (5 Beispiele)

Wenn Sie ein Linux-Systemadministrator sind oder bei Ihrer Arbeit Benutzer verwalten, gibt es viele Tools, die Sie beachten sollten. Sobald ein solches Kommandozeilenprogramm Finger ist, werden wir hier in diesem Tutorial die Grundlagen besprechen. Aber bevor wir damit beginnen, ist es erwähnenswert, dass alle Beispiele hier auf einer Ubuntu 18.04 LTS Maschine getestet wurden.

Linux-Fingerbefehl

Der Fingerbefehl unter Linux ist im Grunde genommen ein Programm zur Suche nach Benutzerinformationen. Folgendes ist seine Syntax:

finger [-lmsp] [user ...] [user@host ...]

Und so erklärt es die Man Page des Tools:

The finger displays information about the system users.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele im Q&A-Stil, die Ihnen eine bessere Vorstellung davon vermitteln sollen, wie der Fingerbefehl funktioniert.

Q1. Wie benutzt man den Fingerbefehl?

Die grundlegende Bedienung ist einfach, führen Sie einfach „Finger“ mit dem Namen eines Benutzers als Eingabe aus. Hier ist ein Beispiel:

finger himanshu

Und hier ist die Ausgabe des obigen Befehls, der auf meinem System erzeugt wurde:

Login: himanshu                   Name: Himanshu
Directory: /home/himanshu               Shell: /bin/bash
On since Sat Nov 24 10:16 (IST) on :0 from :0 (messages off)
No mail.
No Plan.

Q2. Wie kann man die Ausgabespalten der Fingeranzeige sinnvoll gestalten?

Dies kann mit der Kommandozeilenoption -s erfolgen. Hier ist ein Beispiel:

finger -s himanshu

Und hier ist der Output:

Login     Name       Tty      Idle  Login Time   Office     Office Phone
himanshu  Himanshu  *:0             Nov 24 10:16 (:0)

Q3. Wie man den Finger dazu bringt, einige Informationen in der Ausgabe einzuschränken?

Es gibt eine Befehlszeilenoption -p, die den Finger zwingt, den Inhalt der Dateien „.plan“, „.project“ und „.pgpkey“ nicht anzuzeigen. Hier ist ein Beispiel:

finger -p himanshu

Und hier ist die Ausgabe:

Login: himanshu                   Name: Himanshu
Directory: /home/himanshu               Shell: /bin/bash
On since Sat Nov 24 10:16 (IST) on :0 from :0 (messages off)
No mail.

So können Sie sehen, dass Informationen zu „Plan“ in der Ausgabe nicht angezeigt wurden.

Q4. Wie kann man die Übereinstimmung von Benutzernamen verhindern?

Standardmäßig wird der von Ihnen angegebene Eingabebenutzername sowohl für die Benutzernamen als auch für die echten Namen angepasst. Aber wenn du willst, kannst du letzteres mit der Kommandozeilenoption -m deaktivieren.

finger -m himanshu

Q5. Welche weiteren Punkte sollten Sie über den Finger wissen?

Hier ist ein relevanter Auszug aus der Man Page des Tools:

If no options are specified, finger defaults to the -l style output if operands are provided, 
otherwise to the -s style.  Note that some fields may be missing, in either format, if information 
is not available for them.

If no arguments are specified, finger will print an entry for each user currently logged into the
system.

Finger may be used to look up users on a remote machine.  The format is to specify a user as
“user@host”, or “@host”, where the default output format for the former is the -l style, and the
default output format for the latter is the -s style.  The -l option is the only option that may
be passed to a remote machine.

If standard output is a socket, finger will emit a carriage return (^M) before every linefeed (^J).
This is for processing remote finger requests when invoked by fingerd(8).

Fazit

Je nachdem, welche Art von Arbeit Sie an Ihrer Linux-Box verrichten, kann Ihnen der Fingerbefehl eine große Hilfe sein. Gehen Sie zur Man Page des Tools, um mehr darüber zu erfahren. Und was die Alternativen angeht, kannst du dir den Pinky-Befehl ansehen.

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