Virtuelle Benutzer und Domains mit Postfix, Courier und MySQL (Debian Etch)

Version 1.0
Author: Falko Timme


Diese Anleitung unterliegt dem Copyright (c) 2007 von Falko Timme. Sie stammt von einem Tutorial von Christoph Haas, welches Du auf http://workaround.org findest. Du kannst diese Anleitung unter der Creative Commons Lizenz 2.5 oder jeder späteren Version verwenden.
Diese Anleitung veranschaulicht, wie man einen Mail Server (basierend auf Postfix) installiert, der auf virtuellen Benutzern und Domains basiert, d.h. Benutzer und Domains, die sich in einer MySQL Datenbank befinden. Weiterhin werde ich die Installation und Konfiguration von Courier (Courier-POP3, Courier-IMAP) aufzeigen, damit sich Courier gegenüber der gleichen MySQL Datenbank authentifizieren kann, die Postfix verwendet.

Der daraus resultierende Postfix Server unterstützt SMTP-AUTH und TLS sowie Quota (Quota ist in Postfix standardmäßig nicht enthalten, ich werde zeigen, wie Du Dein Postfix entsprechend patchen kannst). Passwörter werden in der Datenbank in verschlüsselter Form gespeichert (die meisten Dokumente arbeiten mit normalen Textpasswörtern, das ist ein Sicherheitsrisiko). Zusätzlich behandelt diese Anleitung die Installation von Amavisd, SpamAssassin und ClamAV, damit E-Mails auf Spam und Viren gescannt werden.

Der Vorteil eines solchen "virtuellen" Setups (virtuelle Benutzer und Domains in einer MySQL Datenbank) besteht darin, dass es weitaus leistungsfähiger als ein Setup ist, das auf "realen" Systembenutzern basiert. Mit diesem virtuellen Setup kann Dein Mail Server Tausende von Domains und Benutzern bewältigen. Außerdem ist es einfacher zu verwalten, da Du nur mit der MySQL Datenbank zu tun hast, wenn Du neue Benutzer/Domains hinzufügst oder vorhandene bearbeitest. Keine postmap Befehle mehr zum Erstellen von db Dateien, kein Neuladen von Postfix mehr, etc. Zur Administration der MySQL Datenbank kannst Du web-basierte Tools wie phpMyAdmin verwenden, die auch in dieser Anleitung installiert werden. Der dritte Vorteil besteht darin, dass Benutzer eine E-Mail Adresse als Benutzernamen haben (anstelle eines Benutzernamens und einer E-Mail Adresse), was einfacher zu verstehen und zu behalten ist.

Diese Anleitung ist ein praktischer Leitfaden; theoretisches Hintergrundwissen wird nicht abgedeckt. Dies wird in zahlreichen anderen Dokumenten im Web behandelt.

Diese Anleitung ist ohne jegliche Gewähr! Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nicht der einzige Weg ist, ein solches System einzurichten. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen - dies ist der Weg, den ich gewählt habe. Ich übernehme keine Garantie, dass dies auch bei Dir funktioniert!

1 Vorbemerkung

Diese Anleitung basiert auf Debian Etch. Du solltest also eine Debian Etch Basisinstallation aufsetzen, bevor Du mit dieser Anleitung weiter machst. Das System sollte eine statische IP Adresse haben. In dieser Anleitung verwende ich 192.168.0.100 als meine Adresse und server1.example.com als den Hostnamen.

2 Installation von Postfix, Courier, Saslauthd, MySQL, phpMyAdmin

Um Postfix, Courier, Saslauthd, MySQL und phpMyAdmin zu installieren, führen wir einfach Folgendes aus

apt-get install postfix postfix-mysql postfix-doc mysql-client mysql-server courier-authdaemon courier-authlib-mysql courier-pop courier-pop-ssl courier-imap courier-imap-ssl postfix-tls libsasl2 libsasl2-modules libsasl2-modules-sql sasl2-bin libpam-mysql openssl phpmyadmin apache2 libapache2-mod-php5 php5 php5-mysql

Dir werden ein paar Fragen gestellt:

Create directories for web-based administration ? <-- No
General type of configuration? <-- Internet Site
Mail name? <-- server1.example.com
SSL certificate required <-- Ok

3 Anbringen des Quota Patchs in Postfix

Wir müssen die Postfix Quellen beziehen, sie mit dem Quota Patch patchen, ein neues Postfix .deb Paket bauen und diese .deb Pakete installieren:

apt-get install build-essential dpkg-dev fakeroot debhelper libgdbm-dev libldap2-dev libpcre3-dev libssl-dev libsasl2-dev postgresql-dev po-debconf dpatch libdb4.3-dev libmysqlclient15-dev lsb-release libcdb-dev

cd /usr/src
apt-get source postfix

(Vergewissere Dich, dass Du die richtige Postfix Version in den folgenden Befehlen verwendest. Ich habe Postfix 2.3.8 installiert. Du bringst Deine Postfix Version in Erfahrung, indem Du dies ausführst

postconf -d | grep mail_version

Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen:

server1:~# postconf -d | grep mail_version
mail_version = 2.3.8
milter_macro_v = $mail_name $mail_version

)

wget http://vda.sourceforge.net/VDA/postfix-2.3.8-vda.patch.gz
gunzip postfix-2.3.8-vda.patch.gz
cd postfix-2.3.8
patch -p1 < ../postfix-2.3.8-vda.patch
dpkg-buildpackage

Es kann sein, dass Du eine ähnliche Warnung wie diese am Ende des dpkg-buildpackage Befehls siehst:

(WARNING: Failed to sign .dsc and .changes file)

Du kannst diese Nachricht ignorieren.

Um unser neues Postfix Paket zu installieren, führen wir dies aus

cd ..
dpkg -i postfix_2.3.8-2_i386.deb
dpkg -i postfix-mysql_2.3.8-2_i386.deb

4 Erstelle die MySQL Datenbank für Postfix/Courier

MySQL wird standardmäßig ohne Root Passwort installiert, was wir sofort ändern (ersetze yourrootsqlpassword mit einem Passwort Deiner Wahl):

mysqladmin -u root password yourrootsqlpassword

Nun erstellen wir eine Datenbank mit der Bezeichnung mail:

mysqladmin -u root -p create mail

Als Nächstes gehen wir zur MySQL Kommandozeile:

mysql -u root -p

In der MySQL Kommandozeile erstellen wir den Benutzer mail_admin mit dem Passwort mail_admin_password (ersetze es mit Deinem eigenen Passwort), der SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE Privilegien in der mail Datenbank hat. Dieser Benutzer wird von Postfix und Courier verwendet, um sich mit der Mail Datenbank verbinden zu können:

GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE ON mail.* TO 'mail_admin'@'localhost' IDENTIFIED BY 'mail_admin_password';
GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE ON mail.* TO 'mail_admin'@'localhost.localdomain' IDENTIFIED BY 'mail_admin_password';
FLUSH PRIVILEGES;

Immer noch in der MySQL Kommandozeile erstellen wir die Tabellen, die Postfix und Courier benötigen:

USE mail;


CREATE TABLE domains (
domain varchar(50) NOT NULL,
PRIMARY KEY (domain) )
TYPE=MyISAM;

CREATE TABLE forwardings (
source varchar(80) NOT NULL,
destination TEXT NOT NULL,
PRIMARY KEY (source) )
TYPE=MyISAM;

CREATE TABLE users (
email varchar(80) NOT NULL,
password varchar(20) NOT NULL,
quota INT(10) DEFAULT '10485760',
PRIMARY KEY (email)
) TYPE=MyISAM;

CREATE TABLE transport (
domain varchar(128) NOT NULL default '',
transport varchar(128) NOT NULL default '',
UNIQUE KEY domain (domain)
) TYPE=MyISAM;

quit;

Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, haben wir mit dem quit; Befehl die MySQL Kommandozeile verlassen und befinden uns wieder in der Linux Kommandozeile.

Die domains Tabelle speichert jede virtuelle Domain, für die Postfix E-Mails erhalten soll (z.B. example.com).
domain
example.comDie forwardings Tabelle ist für das Aliasing einer E-Mail Adresse mit der anderen zustänidg, z.B. leitet E-Mails für info@example.com an sales@example.com weiter.
source destination
info@example.com sales@example.comDie users Tabelle speichert alle virtuellen Benutzer (das heißt E-Mail Adressen, da die Adressen und der Benutzername das Gleiche ist) und Passwörter (in verschlüsselter Form!) sowie einen Quota-Wert für jede Mail Box (in diesem Beispiel ist der Standardwert 10485760 bytes, das heißt 10MB).
email password quota
sales@example.com No9.E4skNvGa. ("secret" in encrypted form) 10485760Die transport Tabelle ist optional, sie ist für fortgeschrittene Benutzer. Sie erlaubt Mails an einzelne Benutzer, ganze Domains oder alle Mails an einen anderen Server weiterzuleiten. Zum Beispiel würde
domain transport
example.com smtp:[1.2.3.4]alle E-Mails für example.com via smtp Protokoll an den Server mit der IP Adresse 1.2.3.4 weiterleiten (die eckigen Klammern [] bedeuten "schlage den MX DNS Record nicht nach" (was für IP Adressen Sinn macht…). Wenn Du stattdessen einen Fully Qualified Domain Name (FQDN) nutzt, verwendest Du die eckigen Klammern nicht.).

Übrigens (ich gehe davon aus, dass die IP Adresse Deines Mail Server System 192.168.0.100 ist) kannst Du auf phpMyAdmin über http://192.168.0.100/phpmyadmin/ in einem Browser zugreifen und Dich als mail_admin anmelden. Dann kannst Du Dir die Datenbank ansehen. Späer kannst Du phpMyAdmin verwenden, um Deinen Mail Server zu verwalten.

5 Konfiguration von Postfix

Nun müssen wir Postfix mitteilen, wo es alle Informationen in der Datenbank finden kann. Dafür müssen wir sechs Textdateien erstellen. Du wirst feststellen, dass ich Postfix mitteile, sich mit MySQL auf der IP Adresse 127.0.0.1 anstatt sich mit localhost zu verbinden. Postfix läuft in einem Chroot Gefängnis und hat keinen Zugriff auf den MySQL Socket welchen er versuchen würde zu verbinden, wenn ich Postfix mitgeteilt hätte, localhost zu verwenden. Wenn ich 127.0.0.1 verwende, nutzt Postfix den TCP Netzwerkbetrieb um sich mit MySQL zu verbinden, was auch im Chroot Gefängnis kein Problem darstellt (die Alternative wäre den MySQL Socket in ein Chroot Gefängnis zu verschieben, was wieder andere Probleme verursacht).

Bitte vergewissere Dich, dass /etc/mysql/my.cnf folgende Zeilen enthält:

vi /etc/mysql/my.cnf


[...]
bind-address = 127.0.0.1 [...]
Wenn Du /etc/mysql/my.cnf modifizieren musstest, starte MySQL jetzt bitte neu:

/etc/init.d/mysql restart

Führe dies aus

netstat -tap

um sicher zu gehen, dass MySQL auf 127.0.0.1 hört (localhost.localdomain):

server1:/usr/src# netstat -tap
Active Internet connections (servers and established)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address Foreign Address State PID/Program name
tcp 0 0 localhost.localdo:mysql *:* LISTEN 3003/mysqld
tcp 0 0 *:sunrpc *:* LISTEN 1684/portmap
tcp 0 0 *:auth *:* LISTEN 2036/inetd
tcp 0 0 *:1522 *:* LISTEN 2077/rpc.statd
tcp 0 0 *:smtp *:* LISTEN 12053/master
tcp6 0 0 *:imaps *:* LISTEN 3839/couriertcpd
tcp6 0 0 *:pop3s *:* LISTEN 3629/couriertcpd
tcp6 0 0 *:pop3 *:* LISTEN 3572/couriertcpd
tcp6 0 0 *:imap2 *:* LISTEN 3792/couriertcpd
tcp6 0 0 *:www *:* LISTEN 3712/apache2
tcp6 0 0 *:ssh *:* LISTEN 2058/sshd
tcp6 0 148 server1.example.com:ssh ::ffff:192.168.0.2:4515 ESTABLISHED2139/0

Lass uns nun unsere sechs Textdateien erstellen.

vi /etc/postfix/mysql-virtual_domains.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT domain AS virtual FROM domains WHERE domain='%s' hosts = 127.0.0.1

vi /etc/postfix/mysql-virtual_forwardings.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT destination FROM forwardings WHERE source='%s' hosts = 127.0.0.1

vi /etc/postfix/mysql-virtual_mailboxes.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT CONCAT(SUBSTRING_INDEX(email,'@',-1),'/',SUBSTRING_INDEX(email,'@',1),'/') FROM users WHERE email='%s' hosts = 127.0.0.1

vi /etc/postfix/mysql-virtual_email2email.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT email FROM users WHERE email='%s' hosts = 127.0.0.1

vi /etc/postfix/mysql-virtual_transports.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT transport FROM transport WHERE domain='%s' hosts = 127.0.0.1

vi /etc/postfix/mysql-virtual_mailbox_limit_maps.cf


user = mail_admin
password = mail_admin_password dbname = mail query = SELECT quota FROM users WHERE email='%s' hosts = 127.0.0.1
Ändere dann die Berechtigunen und die Gruppe dieser Dateien:

chmod o= /etc/postfix/mysql-virtual_*.cf
chgrp postfix /etc/postfix/mysql-virtual_*.cf

Nun erstellen wir einen Benutzer und eine Gruppe mit der Bezeichnung vmail mit dem Home Verzeichnis /home/vmail. Dort werden alle Mail Boxes abgelegt.

groupadd -g 5000 vmail
useradd -g vmail -u 5000 vmail -d /home/vmail -m

Als Nächstes konfigurieren wir Postfix ein wenig. Pass auf, dass Du server1.example.com mit einem gültigen FQDN ersetzt, sonst funktioniert Dein Postfix nicht richtig!

postconf -e 'myhostname = server1.example.com'
postconf -e 'mydestination = server1.example.com, localhost, localhost.localdomain'
postconf -e 'mynetworks = 127.0.0.0/8'
postconf -e 'virtual_alias_domains ='
postconf -e 'virtual_alias_maps = proxy:mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_forwardings.cf, mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_email2email.cf'
postconf -e 'virtual_mailbox_domains = proxy:mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_domains.cf'
postconf -e 'virtual_mailbox_maps = proxy:mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_mailboxes.cf'
postconf -e 'virtual_mailbox_base = /home/vmail'
postconf -e 'virtual_uid_maps = static:5000'
postconf -e 'virtual_gid_maps = static:5000'
postconf -e 'smtpd_sasl_auth_enable = yes'
postconf -e 'broken_sasl_auth_clients = yes'
postconf -e 'smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, permit_sasl_authenticated, reject_unauth_destination'
postconf -e 'smtpd_use_tls = yes'
postconf -e 'smtpd_tls_cert_file = /etc/postfix/smtpd.cert'
postconf -e 'smtpd_tls_key_file = /etc/postfix/smtpd.key'
postconf -e 'transport_maps = proxy:mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_transports.cf'
postconf -e 'virtual_create_maildirsize = yes'
postconf -e 'virtual_mailbox_extended = yes'
postconf -e 'virtual_mailbox_limit_maps = proxy:mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_mailbox_limit_maps.cf'
postconf -e 'virtual_mailbox_limit_override = yes'
postconf -e 'virtual_maildir_limit_message = "The user you are trying to reach is over quota."'
postconf -e 'virtual_overquota_bounce = yes'
postconf -e 'proxy_read_maps = $local_recipient_maps $mydestination $virtual_alias_maps $virtual_alias_domains $virtual_mailbox_maps $virtual_mailbox_domains $relay_recipient_maps $relay_domains $canonical_maps $sender_canonical_maps $recipient_canonical_maps $relocated_maps $transport_maps $mynetworks $virtual_mailbox_limit_maps'


Danach erstellen wir das SSL Zertifikat, das für TLS benötigt wird:

cd /etc/postfix
openssl req -new -outform PEM -out smtpd.cert -newkey rsa:2048 -nodes -keyout smtpd.key -keyform PEM -days 365 -x509

<-- Enter your Country Name (e.g., "DE").
<-- Enter your State or Province Name.
<-- Enter your City.
<-- Enter your Organization Name (e.g., the name of your company).
<-- Enter your Organizational Unit Name (e.g. "IT Department").
<-- Enter the Fully Qualified Domain Name of the system (e.g. "server1.example.com").
<-- Enter your Email Address.

Ändere dann die Berechtigungen des smtpd.key:

chmod o= /etc/postfix/smtpd.key


6 Konfiguration von Saslauthd

Führe zuerst dies aus

mkdir -p /var/spool/postfix/var/run/saslauthd

Bearbeite dann /etc/default/saslauthd. Setze START auf yes und ändere die Zeile OPTIONS="-c" zu OPTIONS="-c -m /var/spool/postfix/var/run/saslauthd -r":

vi /etc/default/saslauthd


#
# Settings for saslauthd daemon # # Should saslauthd run automatically on startup? (default: no) START=yes # Which authentication mechanisms should saslauthd use? (default: pam) # # Available options in this Debian package: # getpwent -- use the getpwent() library function # kerberos5 -- use Kerberos 5 # pam -- use PAM # rimap -- use a remote IMAP server # shadow -- use the local shadow password file # sasldb -- use the local sasldb database file # ldap -- use LDAP (configuration is in /etc/saslauthd.conf) # # Only one option may be used at a time. See the saslauthd man page # for more information. # # Example: MECHANISMS="pam" MECHANISMS="pam" # Additional options for this mechanism. (default: none) # See the saslauthd man page for information about mech-specific options. MECH_OPTIONS="" # How many saslauthd processes should we run? (default: 5) # A value of 0 will fork a new process for each connection. THREADS=5 # Other options (default: -c) # See the saslauthd man page for information about these options. # # Example for postfix users: "-c -m /var/spool/postfix/var/run/saslauthd" # Note: See /usr/share/doc/sasl2-bin/README.Debian OPTIONS="-c -m /var/spool/postfix/var/run/saslauthd -r"
Erstelle dann die Datei /etc/pam.d/smtp. Sie sollte lediglich die beiden folgenden Zeilen beinhalten (pass auf, dass Du die richtigen Datenbank Angaben eingibst):

vi /etc/pam.d/smtp


auth    required   pam_mysql.so user=mail_admin passwd=mail_admin_password host=127.0.0.1 db=mail table=users usercolumn=email passwdcolumn=password crypt=1
account sufficient pam_mysql.so user=mail_admin passwd=mail_admin_password host=127.0.0.1 db=mail table=users usercolumn=email passwdcolumn=password crypt=1
Erstelle als Nächstes die Datei /etc/postfix/sasl/smtpd.conf. So sollte sie aussehen:

vi /etc/postfix/sasl/smtpd.conf


pwcheck_method: saslauthd
mech_list: plain login allow_plaintext: true auxprop_plugin: mysql sql_hostnames: 127.0.0.1 sql_user: mail_admin sql_passwd: mail_admin_password sql_database: mail sql_select: select password from users where email = '%u'
Starte dann Postfix und Saslauthd neu:

/etc/init.d/postfix restart
/etc/init.d/saslauthd restart

7 Konfiguration von Courier

Nun müssen wir Courier mitteilen, dass es sich gegenüber unserer MySQL Datenbank authentifizieren soll. Bearbeite zunächst /etc/courier/authdaemonrc und ändere den Wert von authmodulelist so dass es heißt:

vi /etc/courier/authdaemonrc


[...]
authmodulelist="authmysql" [...]
Nimm dann ein Backup von /etc/courier/authmysqlrc vor und leere die alte Datei:

cp /etc/courier/authmysqlrc /etc/courier/authmysqlrc_orig
cat /dev/null > /etc/courier/authmysqlrc

Öffne dann /etc/courier/authmysqlrc und füge folgende Zeilen ein:

vi /etc/courier/authmysqlrc


MYSQL_SERVER localhost
MYSQL_USERNAME mail_admin MYSQL_PASSWORD mail_admin_password MYSQL_PORT 0 MYSQL_DATABASE mail MYSQL_USER_TABLE users MYSQL_CRYPT_PWFIELD password #MYSQL_CLEAR_PWFIELD password MYSQL_UID_FIELD 5000 MYSQL_GID_FIELD 5000 MYSQL_LOGIN_FIELD email MYSQL_HOME_FIELD "/home/vmail" MYSQL_MAILDIR_FIELD CONCAT(SUBSTRING_INDEX(email,'@',-1),'/',SUBSTRING_INDEX(email,'@',1),'/') #MYSQL_NAME_FIELD MYSQL_QUOTA_FIELD quota
Starte Courier dann neu:

/etc/init.d/courier-authdaemon restart
/etc/init.d/courier-imap restart
/etc/init.d/courier-imap-ssl restart
/etc/init.d/courier-pop restart
/etc/init.d/courier-pop-ssl restart

Indem Du dies ausführst

telnet localhost pop3

siehst Du, ob Dein POP3 Server richtig funktioniert. Er sollte +OK Hello there zurück geben. (Gib quit ein um zurück zur Linux Kommandozeile zu gelangen.)

server1:/etc/postfix# telnet localhost pop3
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.localdomain.
Escape character is '^]'.
+OK Hello there.
quit
+OK Better luck next time.
Connection closed by foreign host.

8 Bearbeite /etc/aliases

Nun sollten wir /etc/aliases öffnen. Pass auf, dass postmaster auf Root und Root auf Deinen eigenen Benutzernamen oder Deine E-Mail Adresse gerichtet ist, z.B. wie folgt:

vi /etc/aliases


[...]
postmaster: root root: postmaster@yourdomain.tld [...]
Immer wenn Du /etc/aliases modifizierst, musst Du danach dies

newaliases

ausführen und Postfix neu starten:

/etc/init.d/postfix restart


9 Installation von amavisd-new, SpamAssassin, And ClamAV

Um amavisd-new, spamassassin und clamav zu installieren, führe folgenden Befehl aus:

apt-get install amavisd-new spamassassin clamav clamav-daemon zoo unzip bzip2 unzoo libnet-ph-perl libnet-snpp-perl libnet-telnet-perl nomarch lzop pax

Danach müssen wir amavisd-new konfigurieren. Die Konfiguration ist auf verschiedene Dateien aufgesplittet, die sich im /etc/amavis/conf.d Verzeichnis befinden. Sieh Dir jede einzelne an um Dich mit der Konfiguration vertraut zu machen. Die meisten Einstellungen sind in Ordnung, bis auf diese drei Dateien, die wir modifizieren müssen:

Zuerst müssen wir ClamAV und SpamAssassin in /etc/amavis/conf.d/15-content_filter_mode aktivieren, indem wir die @bypass_virus_checks_maps und die @bypass_spam_checks_maps Zeile aktivieren:

vi /etc/amavis/conf.d/15-content_filter_mode

Die Datei sollte wie folgt aussehen:
use strict;
# You can modify this file to re-enable SPAM checking through spamassassin # and to re-enable antivirus checking. # # Default antivirus checking mode # Uncomment the two lines below to enable it back # @bypass_virus_checks_maps = ( %bypass_virus_checks, @bypass_virus_checks_acl, $bypass_virus_checks_re); # # Default SPAM checking mode # Uncomment the two lines below to enable it back # @bypass_spam_checks_maps = ( %bypass_spam_checks, @bypass_spam_checks_acl, $bypass_spam_checks_re); 1; # insure a defined return
Dann solltest Du Dir die Spam Einstellungen und die Aktionen für Spam-/Virus-Mails in /etc/amavis/conf.d/20-debian_defaults ansehen. Wenn die Standard Einstellungen für Dich ok sind, dann brauchst Du nichts ändern. Die Datei enthält viele Erklärungen, d.h. ich muss die Einstellungen hier nicht erklären:

vi /etc/amavis/conf.d/20-debian_defaults


$QUARANTINEDIR = "$MYHOME/virusmails";
$log_recip_templ = undef; # disable by-recipient level-0 log entries $DO_SYSLOG = 1; # log via syslogd (preferred) $syslog_ident = 'amavis'; # syslog ident tag, prepended to all messages $syslog_facility = 'mail'; $syslog_priority = 'debug'; # switch to info to drop debug output, etc $enable_db = 1; # enable use of BerkeleyDB/libdb (SNMP and nanny) $enable_global_cache = 1; # enable use of libdb-based cache if $enable_db=1 $inet_socket_port = 10024; # default listenting socket $sa_spam_subject_tag = '***SPAM*** '; $sa_tag_level_deflt = 2.0; # add spam info headers if at, or above that level $sa_tag2_level_deflt = 6.31; # add 'spam detected' headers at that level $sa_kill_level_deflt = 6.31; # triggers spam evasive actions $sa_dsn_cutoff_level = 10; # spam level beyond which a DSN is not sent $sa_mail_body_size_limit = 200*1024; # don't waste time on SA if mail is larger $sa_local_tests_only = 0; # only tests which do not require internet access? [...] $final_virus_destiny = D_DISCARD; # (data not lost, see virus quarantine) $final_banned_destiny = D_BOUNCE; # D_REJECT when front-end MTA $final_spam_destiny = D_BOUNCE; $final_bad_header_destiny = D_PASS; # False-positive prone (for spam) [...]
Bearbeite schließlich /etc/amavis/conf.d/50-user und füge die Zeile $pax='pax'; in der Mitte ein:

vi /etc/amavis/conf.d/50-user


use strict;
# # Place your configuration directives here. They will override those in # earlier files. # # See /usr/share/doc/amavisd-new/ for documentation and examples of # the directives you can use in this file # $pax='pax'; #------------ Do not modify anything below this line ------------- 1; # insure a defined return
Führe danach diese Befehle aus um den clamav Benutzer der amavis Gruppe hinzuzufügen und amavisd-new und ClamAV neu zu starten:

adduser clamav amavis
/etc/init.d/amavis restart
/etc/init.d/clamav-daemon restart
/etc/init.d/clamav-freshclam restart

Nun müssen wir Postfix so konfigurieren, dass eingehende E-Mails durch amavisd-new geleitet werden:

postconf -e 'content_filter = amavis:[127.0.0.1]:10024'
postconf -e 'receive_override_options = no_address_mappings'


Hänge danach die folgenden Zeilen an /etc/postfix/master.cf an:

vi /etc/postfix/master.cf


[...]
amavis unix - - - - 2 smtp -o smtp_data_done_timeout=1200 -o smtp_send_xforward_command=yes 127.0.0.1:10025 inet n - - - - smtpd -o content_filter= -o local_recipient_maps= -o relay_recipient_maps= -o smtpd_restriction_classes= -o smtpd_client_restrictions= -o smtpd_helo_restrictions= -o smtpd_sender_restrictions= -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject -o mynetworks=127.0.0.0/8 -o strict_rfc821_envelopes=yes -o receive_override_options=no_unknown_recipient_checks,no_header_body_checks -o smtpd_bind_address=127.0.0.1
Starte Postfix dann neu:

/etc/init.d/postfix restart

Führe nun dies aus

netstat -tap

und Du müsstest feststellen, dass Postfix (Master) auf Port 25 (smtp) und 10025 und dass amavisd-new auf Port 10024 hört:

server1:/etc/postfix# netstat -tap
Active Internet connections (servers and established)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address Foreign Address State PID/Program name
tcp 0 0 localhost.localdo:10024 *:* LISTEN 14491/amavisd (mast
tcp 0 0 localhost.localdo:10025 *:* LISTEN 14869/master
tcp 0 0 localhost.localdo:mysql *:* LISTEN 12181/mysqld
tcp 0 0 *:sunrpc *:* LISTEN 1684/portmap
tcp 0 0 *:auth *:* LISTEN 2036/inetd
tcp 0 0 *:1522 *:* LISTEN 2077/rpc.statd
tcp 0 0 *:smtp *:* LISTEN 14869/master
tcp 0 0 localhost.localdom:smtp localhost.localdom:2894 TIME_WAIT -
tcp6 0 0 *:imaps *:* LISTEN 12453/couriertcpd
tcp6 0 0 *:pop3s *:* LISTEN 12482/couriertcpd
tcp6 0 0 *:pop3 *:* LISTEN 12463/couriertcpd
tcp6 0 0 *:imap2 *:* LISTEN 12436/couriertcpd
tcp6 0 0 *:www *:* LISTEN 3712/apache2
tcp6 0 0 *:ssh *:* LISTEN 2058/sshd
tcp6 0 0 server1.example.com:ssh ::ffff:192.168.0.2:4515 ESTABLISHED2139/0
tcp6 0 0 server1.example.com:ssh ::ffff:192.168.0.2:4648 ESTABLISHED14784/sshd: root@no

10 Installation von Razor, Pyzor und DCC und Konfiguration von SpamAssassin

Razor, Pyzor und DCC sind Spamfilter, die ein gemeinsames Filternetzwerk verwenden. Um sie zu installieren, führe dies aus

apt-get install razor pyzor dcc-client

Nun müssen wir veranlassen, dass SpamAssassin diese drei Programme verwendet. Bearbeite /etc/spamassassin/local.cf und füge folgende Zeilen ein:

vi /etc/spamassassin/local.cf


[...]
# dcc use_dcc 1 dcc_path /usr/bin/dccproc dcc_add_header 1 dcc_dccifd_path /usr/sbin/dccifd #pyzor use_pyzor 1 pyzor_path /usr/bin/pyzor pyzor_add_header 1 #razor use_razor2 1 razor_config /etc/razor/razor-agent.conf #bayes use_bayes 1 use_bayes_rules 1 bayes_auto_learn 1
Starte amavisd-new danach neu:

/etc/init.d/amavis restart


11 Quota Überschreitungsbenachrichtigung

Wenn Du Benachrichtigungen bezüglich aller E-Mail Konten erhalten möchtest, die über Quota sind, dann führe dies aus:

cd /usr/local/sbin/
wget http://puuhis.net/vhcs/quota.txt
mv quota.txt quota_notify
chmod 755 quota_notify

Öffne /usr/local/sbin/quota_notify und bearbeite die Variablen am Anfang. Weiter unten in der Datei (gegen Ende hin) befinden sich zwei Zeilen, bei denen Du ein % Zeichen anhängen solltest:

vi /usr/local/sbin/quota_notify


[...]
my $POSTFIX_CF = "/etc/postfix/main.cf"; my $MAILPROG = "/usr/sbin/sendmail -t"; my $WARNPERCENT = 80; my @POSTMASTERS = ('postmaster@yourdomain.tld'); my $CONAME = 'My Company'; my $COADDR = 'postmaster@yourdomain.tld'; my $SUADDR = 'postmaster@yourdomain.tld'; my $MAIL_REPORT = 1; my $MAIL_WARNING = 1; [...] print "Subject: WARNING: Your mailbox is $lusers{$luser}% full.n"; [...] print "Your mailbox: $luser is $lusers{$luser}% full.nn"; [...]
Führe dies aus

crontab -e

um einen Cron Job für dieses Skript anzulegen:
0 0 * * * /usr/local/sbin/quota_notify &> /dev/null
(Merke (kurz am Rande): auf Debian öffnet crontab -e das Editor Nano automatisch. Wenn Du an den Editor vi gewöhnt bist (wie ich), dann führe folgende Befehle aus:

rm -f /etc/alternatives/editor
ln -s /usr/bin/vi /etc/alternatives/editor

Führe danach crontab -e aus und vi startet.)

12 Postfix testen

Um zu überprüfen, ob Postfix für SMTP-AUTH und TLS bereit ist, führe dies aus

telnet localhost 25

Nachdem Du die Verbindung zu Deinem Postfix Mail Server aufgebaut hast, tippe

ehlo localhost

Wenn Du die Zeile

250-STARTTLS

und

250-AUTH LOGIN PLAIN

siehst, ist alles in Ordnung:

server1:/usr/local/sbin# telnet localhost 25
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.localdomain.
Escape character is '^]'.
220 server1.example.com ESMTP Postfix (Debian/GNU)
ehlo localhost
250-server1.example.com
250-PIPELINING
250-SIZE 10240000
250-VRFY
250-ETRN
250-STARTTLS
250-AUTH LOGIN PLAIN
250-AUTH=LOGIN PLAIN
250-ENHANCEDSTATUSCODES
250-8BITMIME
250 DSN
quit
221 2.0.0 Bye
Connection closed by foreign host.
server1:/usr/local/sbin#

Gib Folgendes ein

quit

um zur Kommandozeile des Systems zurückzukehren.

13 Die Datenbank füllen und testen

Um die Datenbank zu füllen, kannst Du die MySQL Kommandozeile verwenden:

mysql -u root -p
USE mail;

Du musst zumindest Einträge in den Tabellen domains und users erstellen:

INSERT INTO `domains` (`domain`) VALUES ('example.com');
INSERT INTO `users` (`email`, `password`, `quota`) VALUES ('sales@example.com', ENCRYPT('secret'), 10485760);

(Bitte pass auf, dass Du den VERSCHLÜSSELUNGS-Syntax im zweiten INSERT Statement verwendest, um das Passwort zu verschlüsseln!)

Wenn Du auch in den anderen beiden Tabellen Einträge vornehmen willst, würde dies so aussehen:

INSERT INTO `forwardings` (`source`, `destination`) VALUES ('info@example.com', 'sales@example.com');
INSERT INTO `transport` (`domain`, `transport`) VALUES ('example.com', 'smtp:mail.example.com');

Um die MySQL Kommandozeile zu verlassen, gib Folgendes ein

quit;

Für die meisten Benutzer ist es einfacher, wenn sie ein grafisches Frontend für MySQL haben; daher kannst Du auch phpMyAdmin (in diesem Beispiel unter http://192.168.0.100/phpmyadmin/ oder http://server1.example.com/phpmyadmin/) zur Verwaltung Deiner mail Datenbank verwenden. Noch mal: Wenn Du einen Benutzer anlegst, denke daran die VERSCHLÜSSELUNGS-Funktion zu verwenden:


Ich glaube nicht, dass ich hier die Domains- und Benutzertabelle weiter erklären muss.

Die forwardings Tabelle kann Einträge wie diese haben:
source destination
info@example.com sales@example.com Redirects emails for info@example.com to sales@example.com
@example.com thomas@example.com Creates a Catch-All account for thomas@example.com. All emails to example.com will arrive at thomas@example.com, except those that exist in the users table (i.e., if sales@example.com exists in the users table, mails to sales@example.com will still arrive at sales@example.com).
@example.com @anotherdomain.tld This redirects all emails to example.com to the same user at anotherdomain.tld. E.g., emails to thomas@example.com will be forwarded to thomas@anotherdomain.tld.
info@example.com sales@example.com, billing@anotherdomain.tld Forward emails for info@example.com to two or more email addresses. All listed email addresses under destination receive a copy of the email.Die transport Tabelle kann Einträge wie diese haben:
domain transport
example.com : Delivers emails for example.com locally. This is as if this record would not exist in this table at all.
example.com smtp:mail.anotherdomain.tld Delivers all emails for example.com via smtp to the server mail.anotherdomain.com.
example.com smtp:mail.anotherdomain.tld:2025 Delivers all emails for example.com via smtp to the server mail.anotherdomain.com, but on port 2025, not 25 which is the default port for smtp.
example.com smtp:[1.2.3.4]
smtp:[1.2.3.4]:2025
smtp:[mail.anotherdomain.tld]
The square brackets prevent Postfix from doing lookups of the MX DNS record for the address in square brackets. Makes sense for IP addresses.
.example.com smtp:mail.anotherdomain.tld Mail for any subdomain of example.com is delivered to mail.anotherdomain.tld.
* smtp:mail.anotherdomain.tld All emails are delivered to mail.anotherdomain.tld.
joe@example.com smtp:mail.anotherdomain.tld Emails for joe@example.com are delivered to mail.anotherdomain.tld.Siehe Dir dies an

man transport

um mehr zu erfahren.

Bitte denke daran, dass die Reihenfolge der Einträge in der transport Tabelle wichtig ist! Die Reihenfolge der Einträge erfolgt von oben nach unten.

Wichtig: Postfix verwendet für die Transporte einen Caching Mechanismus, daher kann es eine Weile dauern, bevor Deine Änderungen in der Transport Tabelle übernommen werden können. Wenn sie sofort übernommen werden sollen, führe dies aus

postfix reload

nachdem Du Deine Änderungen in der Transport Tabelle vorgenommen hast.

14 Referenzen

15 Links